Manufaktur Werksverkauf in Fürstenberg wiedereröffnet

Anfang des Sommers konnte ein weiterer Baustein der Porzellanmanufaktur in Fürstenberg den Besuchern und Kunden zurückgegeben werden. Der neu gestaltete Innenbereich der großzügigen Verkaufsfläche ist nun, mit an den Ostgiebel des Gebäudes verlegtem Eingang, optisch ansprechend und räumlich näher an das Schlossensemble angebunden.

Was vorher Stellflächen und leerstehende Schuppen waren, hat nun Platz für die fußläufige Verbindung zu Schlossmuseum, Gastronomie und Schlossterrassen gemacht. Die Materialwahl orientiert sich am bereits überarbeiteten Schlosshof, durch den Einsatz von eingefärbtem Asphalt wird auch der Barrierefreiheit Genüge geleistet.

Wir danken allen Mitwirkenden und wünschen unseren Partnern in Fürstenberg, dass dadurch die Lust der Besucher am hochwertigen Porzellan noch größer wird!

Foto 1, Foto 2, Foto 3, Foto 4

mehr über die Instandsetzung von Schloss Fürstenberg →

Website Manufaktur Werksverkauf

Mobiler Sekurant MS01 mit EU-Zertifizierung

Unser Mobiler Sekurant hat nun auch die Europäische Zertifizierung nach der PSA VO (EU) 2016/425.

Die ersten ausgelieferten Sekuranten bewähren sich bereits im Einsatz, wie die Fotos zeigen:

Bild 1
Einsatz des Mobilen Sekuranten im Conti-Hochhaus in Hannover
(Foto: Dr. Eckart Rüsch, Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege)

Bild 2
Einsatz des Mobilen Sekuranten beim Verladen einer Trafostation durch die Firma Betonbau
(Foto: Thomas Sachers, Betonbau GmbH & Co.KG)

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Andachtsraum im Senioren- und Pflegeheim St. Franziskus in Pfaffenhofen a. d. Ilm

Wir haben schon viele Kirchenräume restauriert und durften bei deren Neu- oder Umgestaltung mithelfen, aber eine Umgestaltung eines Besprechungszimmers zu einem Andachtsraum war auch für uns neu.

Im Zuge des Umbaus des Alten- und Pflegeheims St. Franziskus in Pfaffenhofen a. d. Ilm war aus baulichen Gründen eine Erhaltung der Hauskapelle nicht möglich. Die Hauskapelle stammte noch aus der vorhergehenden Nutzung des Gebäudes als städtisches Krankenhaus und besaß einen Freskenzyklus des Pfaffenhofener Künsters Michael Weingartner. Eine Abnahme und Applizierung der Fresken wäre prinzipiell möglich gewesen, doch standen weder ein ausreichend großer Raum noch eine ähnliche räumliche Disposition zur Verfügung.

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Instandsetzung von Schloss Bernburg – Zwischenstand

Das erste Jahr der Arbeiten zur Instandsetzung des Museums im Alten und Krummen Haus von Schloss Bernburg ist vorbei.

Die zusätzlichen Kellerwände und der Aufzugsschacht im Keller sowie die Bodenplatte vor dem Krummen Haus sind betoniert, die Decke über 1. OG Zwischenbau ist abgebrochen, weitere Gewändesteine sind gereinigt, erste Stahlelemente der Deckenverstärkungen sind in Lage gebracht, neue Fensterelemente sind gefertigt. Mit der Fertigstellung der Bauarbeiten wird im Sommer 2021 gerechnet. Anschließend wird das Museum neu eingerichtet.

Baustellenfoto Aufzugsschacht: Foto
Baustellenfoto Deckenverstärkungen: Foto

Die Mitteldeutsche Zeitung berichtete:
Artikel vom 15. Dezember 2019:”Warum das Museum später öffnen wird als geplant”
Artikel vom 29. September 2018: “Schloss: Wendeltreppe und Aufzug werden gebaut”
Artikel vom 26. Januar 2018: “Schloss: Museum wird wegen Bauarbeiten geschlossen”

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Die Instandsetzung der Burgruine Tachenstein

Hoch über der Stadt Riedenburg und dem Altmühltal gelegen laden die imposanten Reste der ehemaligen Spornburg wieder zu einem Besuch ein. Nachdem sich Teile des Mauerwerks gelockert hatten, war die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben, das Burgareal wurde daraufhin im Frühjahr 2014 gegen unbefugtes Betreten gesperrt. Um den erforderlichen Instandsetzungsbedarf zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit zu ermitteln, wurden statisch-konstruktive Untersuchungen erforderlich. Das Büro Bergmann wurde mit diesen Untersuchungen beauftragt.

Im Frühjahr 2019 konnte die Finanzierung der Instandsetzungsmaßnahmen gesichert werden. Mit Hilfe des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege, der Stadt Riedenburg, dem Bezirk Niederbayern, der Bayerischen Landesstiftung und der entscheidenden tatkräftigen Hilfe des Besitzers konnten bis in den Herbst hinein die Mauerkronen gesichert und überarbeitet, Risse und Fehlstellen im Mauerwerk geschlossen sowie ausgebrochen Wandpartien instandgesetzt werden.

Wir danken dem Bauherrn, allen Fördergebern und ausführenden Firmen für den reibungslosen Ablauf bei dieser nicht ganz alltäglichen Bauaufgabe!

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Gebäude Imhofstraße 9 in Schwäbisch Gmünd

Das Gebäude Imhofstraße 9 in Schwäbisch Gmünd wird in der Überlieferung als  Synagoge oder Judenschule bezeichnet und liegt im ehemaligen Judenviertel im südöstlichen Teil der Altstadt. Vom 1288 errichteten Ursprungsbau haben sich wesentliche Teile der Umfassungsmauern sowie des Dachwerks erhalten. Das Gebäude bildet ein hochrangiges Baudenkmal.

Es soll künftig als Ausstellungs- und Dokumentationszentrum, sowie für kulturelle Veranstaltungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Im Zuge der Remstal Gartenschau 2019 (10.5. – 20.10.2019) wurde das denkmalgeschützte Gebäude Imhofstraße 9 in Schwäbisch Gmünd im derzeitigen „offengelegten“ Vorsanierungszustand gezeigt.

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Instandsetzung von Museum Schloss Bernburg – Baubeginn

Nach über einem Jahr der Voruntersuchungen und Vorbereitungen haben im Januar 2019 die Arbeiten zur Instandsetzung des Museums im Alten und Krummen Haus von Schloss Bernburg begonnen.
Folgende Themenschwerpunkte werden eine Neugestaltung erfahren:
– Ur- und Frühgeschichte des unteren Saaletales
– Burg- und Schlossgeschichte
– Stadtgeschichte
– Mineralogie und Bergbau
– Numismatik
– Saurierspuren

Die Mitteldeutsche Zeitung berichtete:
Artikel vom 26. Januar 2018: “Schloss: Museum wird wegen Bauarbeiten geschlossen”
Artikel vom 29. September 2018: “Schloss: Wendeltreppe und Aufzug werden gebaut”

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Nicht nur am Karfreitag fliegen die Glocken

In Buchloe schwebte die kleine Marienglocke am 11. September 2018 von ihrem Platz im 31,50 m hohen Turm der Stadtpfarrkirche hinunter auf die Straße, wo sie von der Pfarrei zum Transport in die Restaurierungswerkstatt verladen wurde.

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Tag des offenen Denkmals 2018

Der durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz koordinierte Tag des offenen Denkmals findet jährlich im September statt – dieses Jahr zum 25. Mal und unter dem Motto „Entdecken, was verbindet“, war er am Sonntag, den 9. September.

Zum Auftakt der Instandsetzung des sogenannten Rauchhauses am Stadtplatz von Kelheim wurden Gebäude – eines der ältesten bekannten Häuser in der Kelheimer Altstadt – und Umbauplanung im Rahmen des Tages des offenen Denkmals zahlreichen interessierten Besuchern vorgestellt.
Das derzeit leerstehende Gebäude wird in den kommenden eineinhalb Jahren zum Bürgerhaus umgebaut. Das Büro Bergmann begleitet die umfassende Instandsetzung des im Kern aus dem 15. Jahrhundert stammenden Gebäudes. Wie sich das Jurahaus nach der Sanierung zum Ludwigsplatz präsentieren könnte, zeigt die große Ansichtszeichnung, die während der Baumaßnahme das Fassadengerüst bekleidet.

Bürgermeister Horst Hartmann eröffnete die Veranstaltung. Anschließend wurden Auszüge aus der Baugeschichte, alte Pläne und Fotos aus dem Stadtarchiv vorgestellt und über die geplanten Maßnahmen informiert.

Plakat zur Instandsetzung des Rauchhauses in Kelheim (pdf)

Offizielles Plakat zum Tag des offenen Denkmals 2018

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Eröffnung Schaumagazin Porzellanmuseum Fürstenberg

Am 24. Mai 2018 wurde das Schaumagazin des Porzellanmuseums im Schloss Fürstenberg eröffnet, das im Nachgang der Neukonzeption des Museums im Schloss hergerichtet wurde.

Laut Museumsleiter Christian Lechelt wird im Schaumagazin ein chronologischer Überblick über die gesamte Porzellanproduktion der vergangenen 271 Jahre gezeigt. Bis auf zehn Stücke werde das 18. Jahrhundert vollständig präsentiert.

Die Porzellanmanufaktur Fürstenberg blickt auf eine seit 1747 anhaltende Tradition zurück. Das Schloss als das alte Herzstück der Manufaktur wurde im Jahr 2016 inhaltlich und gestalterisch neu konzipiert. Hierfür wurden neue Ausstellungs- und Funktionsbereiche entwickelt und einzelne Flächen neu genutzt. Das Museum wurde im März 2017 wiedereröffnet.

Als Ort für das Schaumagazin wurde einer der ältesten Räume im Keller des Schlosses gewählt, dessen unverputzte Bruchsteinmauerwerkswände sowie schwarz gestrichener Boden und Decke einen reizvollen Kontrast zu den beleuchteten Glasvitrinen bilden, in denen die Ausstellungsstücke präsentiert werden.

Im Untergeschoss des Museums können nun auf 100 Quadratmetern ca. 3.000 Exponate besichtigt werden, unter anderem die vollständige Privatsammlung des Frankfurters Max-Gerd Reichmann, die dem Porzellanmuseum als siebenjährige Leihgabe überlassen wurde.

Bild 1, Bild 2, Bild 3

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