Tag des offenen Denkmals in Oed

Wir gratulieren der Familie Genser zu einem gelungenem Tag des offenen Denkmals 2026!

Ungefähr 400 Besucherinnen und Besucher nahmen mit großem Interesse an den Führungen teil, ließen sich die Umbaumaßnahmen erläutern und sich anschließend, neben anderem, Schmalzgebäck und Eis schmecken.

Fotos vom 13.09.2026:      Foto 1      Foto 2      Foto 3      Foto 4
(alle Fotos: Martin Hertel)

Bei dem historischen Wohnteil der Hofanlage handelt es sich um ein zweigeschossiges, traufseitig erschlossenes und teilunterkellertes Mittelflurhaus mit späteren nördlichen Anbauten. Während der Voruntersuchungen mit Bauforschung ergab sich, dass das Gebäude eines der ältesten Bauernhäuser der Landshuter Region ist.

Umso schöner, dass es in Zukunft das Zuhause der Familie Genser werden soll, die das schon lange nur noch sporadisch genutzte Gebäude wieder mit Leben füllen möchte.

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Wiedereröffnung des Carlonesaals der Residenz in Ansbach

Am Mittwoch, den 3. Dezember 2025 wurde der Carlonesaal der Residenz Ansbach im Rahmen einer Feierstunde anlässlich der erfolgreich abgeschlossenen Restaurierung wiedereröffnet.

Der Name des Prunksaals stammt von den Brüdern Carlo und Diego Carlone, die Stuck und Deckengemälde des Gesamtkunstwerks vor rund 300 Jahren geschaffen haben.

Unser Büro darf bereits seit vielen Jahren bei der Instandsetzung der Residenz mitwirken und war hier mit der Planung und Bauüberwachung der zimmermannsmäßigen Instandsetzung von Deckenbalkenlage und Dachtragwerk über dem Saal (2006-2008) sowie der Sicherung des Stuckmarmors der Stürze an die rückwärtige Baustruktur mittels Vernadelung (2024-2025) beteiligt.

Wir freuen uns, dass nun die Besucher den prunkvollen Saal wieder erleben können.

Foto 1, Foto 2, Foto 3, Foto 4

Schloss Schönach

Das Schloss in Mötzing-Schönach im Landkreis Regensburg zeigte erhebliche Schäden und Mängel. Im Mai 1995 waren Teile der Decke des Festsaals abgestürzt. Im Rahmen der statisch-konstruktiven Voruntersuchung von 2015/2016 waren weitere Schäden an den übrigen Stuckdecken, dem Dachwerk, den Gewölben und der Aussteifung der Wände festgestellt und Maßnahmen zur Notsicherung eingeleitet worden. Die Instandsetzung des Schlossbaus war dringend notwendig.

Ziel der Instandsetzungsarbeiten von 2021 bis 2024 waren einerseits die statisch-konstruktive Sicherung des Gebäudes, sowie andererseits Maßnahmen zur Konservierung der Deckenfresken und die Fertigstellung der Stuck- und Putzarbeiten.

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Das Hochzeitshaus in Hameln

Im Oktober 2024 wurden die Instandsetzungsarbeiten des Daches am Hochzeitshaus Hameln abgeschlossen. Ziel der Maßnahme war die Neueindeckung aller Dachflächen und damit der Komplettaustausch der maroden Sandsteinplatten. Es macht jetzt wieder Freude nach oben zu schauen, auf die neue Deckung aus Solling Sandsteinplatten und eine reduzierte, ruhige Dachlandschaft. Die bauliche Maßnahme konnte auch dank der Förderung durch Bundesmittel umgesetzt werden.

Wir beglückwünschen die Stadt Hameln für die gelungene Dachsanierung und bedanken uns für die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Hameln, dem Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege und den ausführenden Firmen.

Das denkmalgeschützte Hochzeitshaus im Zentrum der Stadt Hameln ist ein bedeutender und in seiner Lage stadtbildprägender Bau im Stil der Weserrenaissance. Der repräsentative Festsaalbau der Bürgerschaft von 1610-17 wird dem Baumeister E. Wilkening zugeschrieben und zählt zu den bedeutendsten Bauwerken der Stadt. Es liegt in der Osterstraße an der Ecke am Markt.

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Denkmalschutzpreis 2024

Jährlich honoriert der Landkreis Miesbach besonderes Engagement in der Denkmalpflege mit einem Preis. Dieses Jahr wurde der Denkmalschutzpreis im Barocksaal des Schlosses Tegernsee an die Bauherrn und Projektanten von fünf Denkmalschutzprojekten verliehen – darunter auch ein Projekt unseres Büros: die Instandsetzung der Burgruine Hohenwaldeck bei Schliersee.

Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung, die Gunter Köster für unser Büro gemeinsam mit dem Bauherrn, den Bayerischen Staatsforsten, Forstbetrieb Schliersee, in Empfang nehmen durfte.

Die Burgruine Hohenwaldeck ist ein beliebtes Wanderziel mit Blick über den Schliersee. Die zum Teil bis 8 Meter aufragenden Mauern wurden gerne von Kletterern genutzt. Der Zustand dieser Mauern, bei denen aus den Mauerkronen herausgebrochene Steine abzustürzen drohten, führte im Frühjahr 2020 zur teilweisen Absperrung des Areals durch den Forstbetrieb Schliersee.

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Burgruine Hohenwaldeck

Die Burganlage wurde Ende des 13. Jahrhunderts von den Herren von Waldeck errichtet.

Seit Ende des 14. Jahrhunderts wurde die Burg nicht mehr ständig bewohnt. 1480 muss ein Bergsturz die Anlage endgültig unbewohnbar gemacht haben. Es wurden wohl keine Versuche unternommen, die Burg wieder aufzubauen, sodass die mittelalterliche Bausubstanz weitestgehend ohne Überarbeitung erhalten ist.

Allein die Tatsache, dass nach einem Zeitraum unterlassener Pflege von über einem halben Jahrtausend und Bergsturzereignissen erhebliche Teile der Anlage noch bestehen, belegt die hohe Verarbeitungsqualität und generelle Beständigkeit der Konstruktionen. Bei der Instandsetzung der Mauern wurde daher besonders darauf geachtet, dass örtliches Steinmaterial verwendet wird und die Zusammensetzung des Mörtels dem Bestand entspricht.

Die Arbeiten begannen im Sommer 2023 und wurden nach einer Winterpause, die in den Bergen naturgemäß etwas länger dauert, im Herbst 2024 abgeschlossen.

Museum Schloss Bernburg

Im Juni 2023 wurde das Museum Schloss Bernburg nach einer umfassenden Instandsetzung wieder eröffnet.
Wir freuen uns über das gelungene Projekt, bei dem unser Büro mit der Objekt- und Tragwerksplanung beim Alten und Krummen Haus beauftragt war.

Unter anderem wurde das denkmalgeschützte Gebäude gesichert, die Barrierefreiheit gewährleistet, eine energetische Verbesserung durchgeführt und das Museum neu konzipiert. Nun kann das Museum wieder vollständig seinen Zweck erfüllen, die lokale und regionale Identität der Bürger und Besucher der Stadt Bernburg zu fördern und die Verbundenheit mit der eigenen Geschichte zu steigern.

Folgende Themenschwerpunkte stellen ein Alleinstellungsmerkmal für das Museum Schloss Bernburg dar und finden in der Neugestaltung ihren Widerhall:
– Ur- und Frühgeschichte des unteren Saaletales
– Burg- und Schlossgeschichte
– Stadtgeschichte
– Mineralogie und Bergbau
– Numismatik
– Saurierspuren

https://www.museumschlossbernburg.de/

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Verleihung der Denkmalschutzmedaille 2023

Am 50. Geburtstag des Bayerischen Denkmalschutzgesetztes wurden im Innenhof der Alten Münze in München die Denkmalschutzmedaillen 2023 vergeben.

Wir gratulieren allen Preisträger*innen, die am 25. Juni 2023 geehrt wurden.

Ganz besonders freuen wir uns, dass wir bei einem der ausgezeichneten Projekten als Tragwerksplaner beteiligt sein durften:

Instandsetzung und Umnutzung des St. Sebalder Pfarrhofs in Nürnberg

Ausgezeichnet wurde die Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Sebald. Die Objektplanung und Bauüberwachung erfolgte durch Fritsch Knodt Klug und Partner mdB Architekten.

Auszug aus der Broschüre des BLfD:
„Die Sanierung dieses kunsthistorisch wie historisch bedeutsamen Denkmals ist dank des Engagements zahlreicher Beteiligter hervorragend gelungen. Hinsichtlich Ausführung, Materialwahl, Bestandsschonung und begleitender Forschung darf sie als mustergültig bezeichnet werden. Ein äußerst bedeutendes, jedoch in die Jahre gekommenes Denkmal wurde mit einem zukunftsfähigen Konzept vorbildlich in die heutige Zeit überführt.“

 

Link zur Meldung des BLfD
Link zur Broschüre „Denkmalschutzmedaille 2023“

Veröffentlicht unter Aktuelles

Der barocke Stadl in Moosham

Der denkmalgeschützte Stadl in Moosham stammt aus dem Jahr 1706. Die meisten Stadl dieser Zeit sind umfassend verändert oder gar abgebrochen. Damit ist der Stadl in Moosham einer der wenigen noch vollständig erhaltenen barocken Funktionsgebäude.

Die undichte Dacheindeckung hatte lokal starke Schäden am Holztragwerk verursacht. Durch die in das Holz eindringende Feuchte kam es nachfolgend zu Pilzbefall. Manche Balken waren vollständig durch den Pilz zerstört. Zusätzlich war die Gebäudeaussteifung durch fehlende Kopfbänder stark geschwächt, so dass der Stadl starke Schiefstellungen in Quer- und Längsrichtung zeigte.

Der Bestand wies mittlerweile so gravierende Schäden und Mängel auf, dass Notsicherungen und eine substanzielle Instandsetzung erforderlich waren, um das Bauwerk vor dem endgültigen Verfall zu retten. Hierfür kaufte die Gemeinde Mintraching das Gebäude und stellte Nutzungsüberlegungen an, um das Weiterbestehen des Stadls zu sichern.

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Wir gratulieren zur Verleihung der Denkmalschutzmedaille 2022

Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträger*innen, die am 18.07.2022 geehrt wurden.

Ganz besonders freuen wir uns, dass wir bei zwei der ausgezeichneten Projekten mitarbeiten durften:

Rauchhaus in Kelheim
Auszug aus der Broschüre des BLfD: „(…) Die Instandsetzung und zukünftige Nutzung als Ämtergebäude und Bürgerhaus ist zugleich Leuchtturmprojekt und Vorzeigebeispiel einer äußerst gelungenen Denkmalinstandsetzung. Die öffentliche Funktion und Erlebbarkeit hilft hoffentlich dabei, weitere Eigentümer vom Potential ihres Baudenkmals zu überzeugen (…)“
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Schloss Bertoldsheim
Auszug aus der Broschüre des BLfD: „(…) Dementsprechend erwies sich 2008 der Erwerb der Dreiflügelanlage, welche unzweifelhaft zu den Schönheiten am Donauradwanderweg gehört, durch das Ehepaar Du Moulin Eckart als Glücksgriff:
Über mehr als zehn Jahre investierten sie in die Instandsetzung des Schlosses, von Notsicherungen und Dachwerkerneuerung über Ertüchtigung der Bastionsmauer bis hin zur Renovierung der Fassaden und der Innenräume. (…)“
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Foto-Collage groß

Link zur Meldung des BLfD
Link zur Broschüre „Denkmalschutzmedaille 2022“