Die Joseph-Maria-Lutz-Schule in Pfaffenhofen a. d. Ilm

Schäden am Traufgesims und an den Putzen machten eine Instandsetung der Fassade der Joseph-Maria-Lutz-Schule in Pfaffenhofen a. d. Ilm notwendig. Nachdem unser Büro bereits einige Jahre vorher die Brandschutzertüchtigungen im Inneren der Schule und die Instandsetzung des historischen Treppenhauses betreut hatte, wurden wir gebeten, die Ursache für herabfallende Nägel aus dem Traufgesims zu erkunden und die Instandsetzungsarbeiten zu planen und überwachen.

Die Joseph-Maria-Lutz-Schule wurde in den Jahren 1897-1898 als Knabenschule gebaut. Entwurfszeichnungen und erste Fotos des fertiggestellten Baus zeigen eine weitaus aufwändigere Bauzier als heute: unter dem Traufgesims befand sich ein Konsolfries, der Uhrengiebel war mit drei Aufsätzen bekrönt, das geschwungene Geländer der Eingangstreppe besaß rechts und links jeweils einen eisernen Kandelaber. Der Garten vor der Schule war mit Rondellen und einer auf das Portal zuführenden Allee gestaltet.

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Andachtsraum im Senioren- und Pflegeheim St. Franziskus in Pfaffenhofen a. d. Ilm

Wir haben schon viele Kirchenräume restauriert und durften bei deren Neu- oder Umgestaltung mithelfen, aber eine Umgestaltung eines Besprechungszimmers zu einem Andachtsraum war auch für uns neu.

Im Zuge des Umbaus des Alten- und Pflegeheims St. Franziskus in Pfaffenhofen a. d. Ilm war aus baulichen Gründen eine Erhaltung der Hauskapelle nicht möglich. Die Hauskapelle stammte noch aus der vorhergehenden Nutzung des Gebäudes als städtisches Krankenhaus und besaß einen Freskenzyklus des Pfaffenhofener Künsters Michael Weingartner. Eine Abnahme und Applizierung der Fresken wäre prinzipiell möglich gewesen, doch standen weder ein ausreichend großer Raum noch eine ähnliche räumliche Disposition zur Verfügung.

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Gebäude Imhofstraße 9 in Schwäbisch Gmünd

Das Gebäude Imhofstraße 9 in Schwäbisch Gmünd wird in der Überlieferung als  Synagoge oder Judenschule bezeichnet und liegt im ehemaligen Judenviertel im südöstlichen Teil der Altstadt. Vom 1288 errichteten Ursprungsbau haben sich wesentliche Teile der Umfassungsmauern sowie des Dachwerks erhalten. Das Gebäude bildet ein hochrangiges Baudenkmal.

Es soll künftig als Ausstellungs- und Dokumentationszentrum, sowie für kulturelle Veranstaltungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Im Zuge der Remstal Gartenschau 2019 (10.5. – 20.10.2019) wurde das denkmalgeschützte Gebäude Imhofstraße 9 in Schwäbisch Gmünd im derzeitigen „offengelegten“ Vorsanierungszustand gezeigt.

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Umbau des ehemaligen Pfarrstadels in Vohburg

Der ehemalige Pfarrstadel in Vohburg bildet mit Pfarrhof und Nebengebäuden ein mit einer Einfriedungsmauer umfasstes Ensemble am Fuße der ehemaligen Burg. Der spätgotische Massivbau mit steilem, wohl aus der Barockzeit stammenden Satteldach, wird seit den 1970er Jahren als Pfarr- und Jugendheim genutzt.

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Das Conti-Hochhaus in Hannover

Das Conti-Hochhaus in Hannover ist ein Denkmal von überregionaler Bedeutung. Zu seiner Erbauungszeit war das Gebäude das höchste Hochhaus in Deutschland. Es wurde 1952 nach den Plänen von Werner Dierschke und Ernst Zinsser als Sitz der Hauptverwaltung der Continental AG am Königsworther Platz errichtet. Inzwischen werden das Hochhaus (Gebäude 1502) sowie der niedrigere ehemalige Direktionstrakt (Gebäude 1501) von der Leibniz Universität Hannover genutzt.

Das Gebäude ist großenteils als Stahlbau errichtet, die Treppenhäuser bestehen aus Stahlbeton. Die Fassaden sind mit Spaltklinkerplatten und Naturstein (Muschelkalk) verkleidet. Die Fenster sind als Stahlprofil-Verbundfenster ausgebildet.

Die Fassade zeigte trotz einer intensiven Überarbeitung in den 90er Jahren wieder umfassende Schäden. Teile der Spaltplatten hatten sich vom Untergrund gelöst. Eine erneute Instandsetzung war dringend notwendig.

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Der Neubau des Pfarr- und Jugendheims in Train

Am Kirchweihsonntag, den 16.10.2011 wurde das neue Pfarr- und Jugendheim der Kirchengemeinde St. Michael in Train eingeweiht. Aufgrund einer Überschreitung der zulässigen Formaldehyd-Belastung war das bestehende Pfarrhaus nicht weiter nutzbar gewesen. Das Gebäude wurde abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt.

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Das Haus der Begegnung in Pfaffenhofen a. d. Ilm

Das im Stil der Neorenaissance erbaute Gebäude stammt aus dem Jahr 1877 und diente zunächst als Schulhaus. Heute wird es als Haus der Begegnung genutzt. Die Fassaden des Hauses zeigten Altersspuren, aber auch Schäden durch Feuchte und Salze. Nach der Außeninstandsetzung zeigt das Gebäude nun die wiederhergestellte bauzeitliche Fassung.

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Das Rathaus in Pfaffenhofen a. d. Ilm

Die Stadt Pfaffenhofen plante, im Rathaus eine zentrale Anlaufstelle für Bürgeranliegen (Bürgerbüro) zu schaffen. Anlass der umfangreichen Instandsetzung waren Defizite in der Standsicherheit der Geschossdecken, der Wunsch nach einer behindertengerechten Erschließung und die notwendige Erneuerung der sanitären Ausstattung.

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