Die Instandsetzung von Schloss Sünching

Schloss Sünching ist ein barockes Wasserschloss mit achteckigem Baukörper. Es wurde nach Plänen von François de Cuvilliés d. Ä. auf der Grundlage eine Renaissace-Vorgängerbaus erbaut. Die Ausstattung stammt von Ignaz Günther (Kapelle), Matthäus Günther und Franz Xaver Feichtmayr (Festsaal) und ist noch vollständig erhalten.

Das Schloss dient gänzjährig als Familienwohnsitz. Privatführungen durch den Besitzer Herrn Baron von Hoenning O’Carroll sind möglich.

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Eröffnung Schaumagazin Porzellanmuseum Fürstenberg

Am 24. Mai 2018 wurde das Schaumagazin des Porzellanmuseums im Schloss Fürstenberg eröffnet, das im Nachgang der Neukonzeption des Museums im Schloss hergerichtet wurde.

Laut Museumsleiter Christian Lechelt wird im Schaumagazin ein chronologischer Überblick über die gesamte Porzellanproduktion der vergangenen 271 Jahre gezeigt. Bis auf zehn Stücke werde das 18. Jahrhundert vollständig präsentiert.

Die Porzellanmanufaktur Fürstenberg blickt auf eine seit 1747 anhaltende Tradition zurück. Das Schloss als das alte Herzstück der Manufaktur wurde im Jahr 2016 inhaltlich und gestalterisch neu konzipiert. Hierfür wurden neue Ausstellungs- und Funktionsbereiche entwickelt und einzelne Flächen neu genutzt. Das Museum wurde im März 2017 wiedereröffnet.

Als Ort für das Schaumagazin wurde einer der ältesten Räume im Keller des Schlosses gewählt, dessen unverputzte Bruchsteinmauerwerkswände sowie schwarz gestrichener Boden und Decke einen reizvollen Kontrast zu den beleuchteten Glasvitrinen bilden, in denen die Ausstellungsstücke präsentiert werden.

Im Untergeschoss des Museums können nun auf 100 Quadratmetern ca. 3.000 Exponate besichtigt werden, unter anderem die vollständige Privatsammlung des Frankfurters Max-Gerd Reichmann, die dem Porzellanmuseum als siebenjährige Leihgabe überlassen wurde.

Bild 1, Bild 2, Bild 3

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Die Porzellanmanufaktur Schloss Fürstenberg

Die Porzellanmanufaktur Fürstenberg blickt auf eine seit 1747 anhaltende Tradition zurück. Sie entstammt dem Besitz der Fürsten zu Braunschweig-Wolfenbüttel, gegründet von Herzog Carl I. von Braunschweig. Damit ist Fürstenberg Deutschlands zweitälteste Porzellanmanufaktur.

Das Schloss stammt in seinen Grundmauern aus dem 14. Jahrhundert. Ursprünglich wurde die Burg als Grenzfeste gegen die Stadt Höxter und die Abtei Corvey errichtet. Unter Herzog Heinrich Julius (1589 – 1613) war die Burg im Stil der Renaissance umgebaut und als Jagdschloss genutzt worden. Das heutige Erscheinungsbild des Schlossses ist geprägt von der letzten Instandsetzung nach dem Brand von 1974 und einer umfassenden Modernisierung des Schlosses mit Museum in den Jahren 1990 bis 1997.

Zur Website der Porzellanmanufaktur Fürstenberg →

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Das Treppenhaus der Residenz Würzburg

Das Treppenhaus in der Residenz in Würzburg wurde 1749 durch Balthasar Neumann erbaut und von 1750 bis 1753 durch Giovanni Baptista Tiepolo ausgemalt. Im Vorfeld der umfangreichen Restaurierung des Deckengemäldes sollte von ingenieurtechnischer Seite das Gewölbe überprüft und eine Gefährdung beurteilt werden.

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Das Wasserschloss in Schambach

Das Wasserschloss in Schambach steht zum Großteil auf einer geschädigten hölzernen Gründung. Durch die anhaltenden Setzungen zeigte das aufgehende Mauerwerk, insbesondere das der Arkaden, starke Deformationen und Risse. Große Teile der Dachwerke waren durch eindringende Feuchte und nachfolgenden Pilzbefall geschädigt.

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Der Mittelbau von Schloss Neubeuern

Jann Victor Freiherr von Wendelstadt beauftragte 1895 Gabriel von Seidl mit umfangreichen Umbau- und Neubaumaßnahmen an Schloss Neubeuern. Im Jahr 1896 wurde der Mittelbau aus der Preysingzeit abgebrochen und von 1904 bis 1908 ein vollkommen neues Gebäude in Form der deutschen Renaissance erbaut.

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Schloss Nymphenburg in München

Schloss Nymphenburg in München ist eines der großen Königsschlösser in Europa. Das Schloss wurde von den Wittelsbachern als Sommerresidenz genutzt. Seit 1999 begleitet das Büro Bergmann die verschiedenen Maßnahmen zur Instandsetzung des Schlosses im Bereich der Tragwerksplanung.

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Die Instandsetzung von Schloss Dillingen

Schloss Dillingen zeigte große Deformationen. Durch die unterschiedlichen Anforderungen waren die Baukonstruktionen vielfach umgebaut und erweitert worden, meist nicht mit den notwendigen Aussteifungsmaßnahmen. Das Gebäude musste kurz vor Beginn der Sanierungsarbeiten wegen Einsturzgefahr zum Teil gesperrt werden.

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