Eröffnung Schaumagazin Porzellanmuseum Fürstenberg

Am 24. Mai 2018 wurde das Schaumagazin des Porzellanmuseums im Schloss Fürstenberg eröffnet, das im Nachgang der Neukonzeption des Museums im Schloss hergerichtet wurde.

Laut Museumsleiter Christian Lechelt wird im Schaumagazin ein chronologischer Überblick über die gesamte Porzellanproduktion der vergangenen 271 Jahre gezeigt. Bis auf zehn Stücke werde das 18. Jahrhundert vollständig präsentiert.

Die Porzellanmanufaktur Fürstenberg blickt auf eine seit 1747 anhaltende Tradition zurück. Das Schloss als das alte Herzstück der Manufaktur wurde im Jahr 2016 inhaltlich und gestalterisch neu konzipiert. Hierfür wurden neue Ausstellungs- und Funktionsbereiche entwickelt und einzelne Flächen neu genutzt. Das Museum wurde im März 2017 wiedereröffnet.

Als Ort für das Schaumagazin wurde einer der ältesten Räume im Keller des Schlosses gewählt, dessen unverputzte Bruchsteinmauerwerkswände sowie schwarz gestrichener Boden und Decke einen reizvollen Kontrast zu den beleuchteten Glasvitrinen bilden, in denen die Ausstellungsstücke präsentiert werden.

Im Untergeschoss des Museums können nun auf 100 Quadratmetern ca. 3.000 Exponate besichtigt werden, unter anderem die vollständige Privatsammlung des Frankfurters Max-Gerd Reichmann, die dem Porzellanmuseum als siebenjährige Leihgabe überlassen wurde.

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Die Porzellanmanufaktur Schloss Fürstenberg

Die Porzellanmanufaktur Fürstenberg blickt auf eine seit 1747 anhaltende Tradition zurück. Sie entstammt dem Besitz der Fürsten zu Braunschweig-Wolfenbüttel, gegründet von Herzog Carl I. von Braunschweig. Damit ist Fürstenberg Deutschlands zweitälteste Porzellanmanufaktur.

Das Schloss stammt in seinen Grundmauern aus dem 14. Jahrhundert. Ursprünglich wurde die Burg als Grenzfeste gegen die Stadt Höxter und die Abtei Corvey errichtet. Unter Herzog Heinrich Julius (1589 – 1613) war die Burg im Stil der Renaissance umgebaut und als Jagdschloss genutzt worden. Das heutige Erscheinungsbild des Schlossses ist geprägt von der letzten Instandsetzung nach dem Brand von 1974 und einer umfassenden Modernisierung des Schlosses mit Museum in den Jahren 1990 bis 1997.

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