Nicht nur am Karfreitag fliegen die Glocken

In Buchloe schwebte die kleine Marienglocke am 11. September 2018 von ihrem Platz im 31,50 m hohen Turm der Stadtpfarrkirche hinunter auf die Straße, wo sie von der Pfarrei zum Transport in die Restaurierungswerkstatt verladen wurde.

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Tag des offenen Denkmals 2018

Der durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz koordinierte Tag des offenen Denkmals findet jährlich im September statt – dieses Jahr zum 25. Mal und unter dem Motto „Entdecken, was verbindet“, war er am Sonntag, den 9. September.

Zum Auftakt der Instandsetzung des sogenannten Rauchhauses am Stadtplatz von Kelheim wurden Gebäude – eines der ältesten bekannten Häuser in der Kelheimer Altstadt – und Umbauplanung im Rahmen des Tages des offenen Denkmals zahlreichen interessierten Besuchern vorgestellt.
Das derzeit leerstehende Gebäude wird in den kommenden eineinhalb Jahren zum Bürgerhaus umgebaut. Das Büro Bergmann begleitet die umfassende Instandsetzung des im Kern aus dem 15. Jahrhundert stammenden Gebäudes. Wie sich das Jurahaus nach der Sanierung zum Ludwigsplatz präsentieren könnte, zeigt die große Ansichtszeichnung, die während der Baumaßnahme das Fassadengerüst bekleidet.

Bürgermeister Horst Hartmann eröffnete die Veranstaltung. Anschließend wurden Auszüge aus der Baugeschichte, alte Pläne und Fotos aus dem Stadtarchiv vorgestellt und über die geplanten Maßnahmen informiert.

Plakat zur Instandsetzung des Rauchhauses in Kelheim (pdf)

Offizielles Plakat zum Tag des offenen Denkmals 2018

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Die Stadtmauer in Straubing

Bei der Errichtung eines Anbaus an ein Wohngebäude sollte ein Teil der Stadtmauer  von Straubing mit einbezogen werden. Im Rahmen der Baumaßnahme wurde auch eine Instandsetzung der historischen Mauer notwendig.

Die Stadtmauer am Pulverturm 9 dürfte in der Zeit der Stadterweiterung von Straubing in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts entstanden sein. Der untere Teil der Stadtmauer einschließlich der beiden Kasematten und dem Boden des “Wehrgangs” ist sehr wahrscheinlich bauzeitlich, d. h. er stammt aus dem 15. Jahrhundert, der obere Teil kann im Wesentlichen dem Wiederaufbau der Stadtmauer im 16. Jahrhundert zugeordnet werden. Die späteren Reparaturen sind neuzeitlich.

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Die Schlosskapelle Sünching

Die Ausstattung der Schlosskapelle Sünching war neben der Restaurierung der Raumschale ein Hauptteil der Instandsetzungsmaßnahme, die von 2014 bis 2018 durchgeführt wurde.

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Die Schlosskapelle Sünching

Die Raumschale der Schlosskapelle Sünching war ein Hauptteil der Instandsetzungsmaßnahme, die von 2014 bis 2018 durchgeführt wurde.

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Die Natursteinbrücke über die Gailach in Mühlheim

Die dreijochige Natursteinbrücke über den Fluss Gailach in Mühlheim, Gemeinde Mörnsheim, wurde 1861 erbaut. Die gerade, im Aufriss gekrümmte Rundbogenbrücke mit Kuppe in Brückenmitte ist knapp 6 m breit und 19,5 m lang. Das Brückenbauwerk besteht aus drei hintereinander angeordneten Tonnengewölben (Bögen) mit loser Überschüttung und Asphaltbelag sowie den seitlichen Brüstungwänden.

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Landesfestung Ingolstadt

In der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde die Stadt Ingolstadt, aufgrund ihrer strategischen Bedeutung, unter Herzog Wilhelm IV. zur Landesfestung ausgebaut. Vor den Stadtmauern wurde ein Erdwall mit Graben und Bastionen zur Geschützstellung an den Eckpunkten errichtet.

Nach den Erfahrungen der napoleonischen Kriege wurde unter König Ludwig I. ab 1828 Ingolstadt erneut zur Landesfestung bestimmt. In zwei Bauabschnitten wurden die alten, zerstörten Anlagen wieder aufgebaut und am rechten und linken Donauufer neue Festungswerke in einem großen Umfang errichtet.

Das Büro Bergmann wurde mit der Untersuchung und Instandsetzung von Turm Baur, errichtet ab 1828 als Teil des Brückenkopfes auf dem rechten Donauufer, und von Torbau Hepp, auch Neues Kreuztor, erbaut ab 1842, beauftragt. Beide Bauwerke sind Teile der Hauptumwallung.

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Kath. Pfarrkirche St. Michael in Großhöhenrain

Bei der Pfarrkirche St. Michael handelt es sich um einen vierjochigen Saalbau mit eingezogenem, dreiseitig geschlossenem Chor. Die Entstehungszeit der Kirche lässt sich archivalisch nicht belegen. Ein heute noch erhaltener spätgotischer Grabstein weist auf eine Erbauungszeit um 1450 hin. Eine zeichnerische Darstellung um 1600 zeigt die Kirche ohne Turm, dafür mit einem hölzernen Dachreiter versehen.

Der historische Bestand wies erhebliche Schäden und Mängel an den Dachwerken auf.

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Eröffnung Schaumagazin Porzellanmuseum Fürstenberg

Am 24. Mai 2018 wurde das Schaumagazin des Porzellanmuseums im Schloss Fürstenberg eröffnet, das im Nachgang der Neukonzeption des Museums im Schloss hergerichtet wurde.

Laut Museumsleiter Christian Lechelt wird im Schaumagazin ein chronologischer Überblick über die gesamte Porzellanproduktion der vergangenen 271 Jahre gezeigt. Bis auf zehn Stücke werde das 18. Jahrhundert vollständig präsentiert.

Die Porzellanmanufaktur Fürstenberg blickt auf eine seit 1747 anhaltende Tradition zurück. Das Schloss als das alte Herzstück der Manufaktur wurde im Jahr 2016 inhaltlich und gestalterisch neu konzipiert. Hierfür wurden neue Ausstellungs- und Funktionsbereiche entwickelt und einzelne Flächen neu genutzt. Das Museum wurde im März 2017 wiedereröffnet.

Als Ort für das Schaumagazin wurde einer der ältesten Räume im Keller des Schlosses gewählt, dessen unverputzte Bruchsteinmauerwerkswände sowie schwarz gestrichener Boden und Decke einen reizvollen Kontrast zu den beleuchteten Glasvitrinen bilden, in denen die Ausstellungsstücke präsentiert werden.

Im Untergeschoss des Museums können nun auf 100 Quadratmetern ca. 3.000 Exponate besichtigt werden, unter anderem die vollständige Privatsammlung des Frankfurters Max-Gerd Reichmann, die dem Porzellanmuseum als siebenjährige Leihgabe überlassen wurde.

Bild 1, Bild 2, Bild 3

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Klostermauer Hohenwart

Die Klostermauer bildet auf einer Länge von 121 m den südlichen Abschluss des Baudenkmals Kloster Hohenwart auf dem Klosterberg. Die Mauer ist als Hangstützmauer aus Ziegelmauerwerk errichtet und sichert dabei einen Geländesprung von bis zu 4,5 m. Talseitig besitzt die Mauer Strebepfeiler. Die Mauer war mit Biberschwanz- und Firstziegeln gedeckt. Das Gartenhaus ist Bestandteil der Anlage.

Bei einer früheren Instandsetzung war ein ein Teil der Klostermauer abgetragen und in Stahlbeton ersetzt worden. In diesem Zuge war auch die übrige Mauer überarbeitet worden und auf die hangseitige Mauerwerksfläche wurde bis ca. 20cm unter Geländeoberante eine 3-10cm starke, mit Stahlmatten bewehrte, Spritzbetonschale aufgebracht. Die Rückankerung der Spritzbetonauflage erfolgte mittels Bodenvernagelung zum bergseitigen Baugrund. Als Oberputzschicht diente auf der gesamten Mauerwerksfläche ein rauher Spritzzementbewurf.

Die Mauer zeigte nun wieder massive Schäden. Es bestand zudem Handlungsbedarf, da die vorhendene Spritzbetonschale fortwährend die Schädigung des darunterliegenden Mauerwerks förderte.

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