Wir gratulieren zur Verleihung der Denkmalschutzmedaille 2022

Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträger*innen, die am 18.07.2022 geehrt wurden.

Ganz besonders freuen wir uns, dass wir bei zwei der ausgezeichneten Projekten mitarbeiten durften:

Rauchhaus in Kelheim
Auszug aus der Broschüre des BLfD: “(…) Die Instandsetzung und zukünftige Nutzung als Ämtergebäude und Bürgerhaus ist zugleich Leuchtturmprojekt und Vorzeigebeispiel einer äußerst gelungenen Denkmalinstandsetzung. Die öffentliche Funktion und Erlebbarkeit hilft hoffentlich dabei, weitere Eigentümer vom Potential ihres Baudenkmals zu überzeugen (…)”
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Schloss Bertoldsheim
Auszug aus der Broschüre des BLfD: “(…) Dementsprechend erwies sich 2008 der Erwerb der Dreiflügelanlage, welche unzweifelhaft zu den Schönheiten am Donauradwanderweg gehört, durch das Ehepaar Du Moulin Eckart als Glücksgriff:
Über mehr als zehn Jahre investierten sie in die Instandsetzung des Schlosses, von Notsicherungen und Dachwerkerneuerung über Ertüchtigung der Bastionsmauer bis hin zur Renovierung der Fassaden und der Innenräume. (…)”
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Foto-Collage groß

Link zur Meldung des BLfD
Link zur Broschüre “Denkmalschutzmedaille 2022”

Schloss Bertoldsheim

Schloss Bertoldsheim wurde von 1718-1727 unter dem Eichstätter Hofbaudirektor
Gabriel de Gabrieli erbaut. Es liegt im Ortsteil Bertoldsheim des Marktes Rennertshofen im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen und besteht aus West-, Süd- und Ostflügel mit Walmdach. Der Ehrenhof öffnet sich nach Norden mit einem dreigeschossigem Mittelrisalit. Die Fassaden sind durch Lisenen, Stockwerksbänder und hervorstehenden Faschen mit Ohrungen gegliedert.

Auszug aus der Broschüre des BLfD zur Verleihung der Denkmalschutzmedaille 2022: “(…) Dementsprechend erwies sich 2008 der Erwerb der Dreiflügelanlage, welche unzweifelhaft zu den Schönheiten am Donauradwanderweg gehört, durch das Ehepaar Du Moulin Eckart als Glücksgriff:
Über mehr als zehn Jahre investierten sie in die Instandsetzung des Schlosses, von Notsicherungen und Dachwerkerneuerung über Ertüchtigung der Bastionsmauer bis hin zur Renovierung der Fassaden und der Innenräume. (…)”

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Das Rauchhaus in Kelheim

Das am Ludwigsplatz gelegene Rauchhaus – ein im Kern mittelalterliches Gebäude, das über lange Zeit ungenutzt leer stand, wurde in den vergangenen Jahren durch die Stadt Kelheim umfassend instandgesetzt und umgebaut. Wir durften das Vorhaben als Architekten und Tragwerksplaner begleiten.

Auszug aus der Broschüre des BLfD zur Verleihung der Denkmalschutzmedaille 2022: “(…) Die Instandsetzung und zukünftige Nutzung als Ämtergebäude und Bürgerhaus ist zugleich Leuchtturmprojekt und Vorzeigebeispiel einer äußerst gelungenen Denkmalinstandsetzung. Die öffentliche Funktion und Erlebbarkeit hilft hoffentlich dabei, weitere Eigentümer vom Potential ihres Baudenkmals zu überzeugen. (…)

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Unser Jahr 2021

Die Tatsache, dass wir im Jahr 2021 keine aktuellen Neuigkeiten auf unserer Website veröffentlicht haben, bedeutet nicht, dass wir in diesem Jahr nichts zu tun gehabt hätten.
Im Gegenteil, wir haben viele laufende und auch neue Projekte bearbeitet: Aufmaße, statisch-konstruktive Voruntersuchungen, Entwurfsplanung, Ausführungsplanung, Bauüberwachung sowie weitere Aufgaben in allen Bereichen der Objektplanung und Tragwerksplanung. Da blieb wenig Zeit für unsere virtuelle Existenz.

Wir freuen uns schon auf das kommende Jahr, das wieder voll sein wird mit interessanten und herausfordernden Aufgaben.

Wir wünschen allen Besuchern unserer Website besinnliche Feiertage und ein glückliches und erfolgreiches 2022!

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Die Joseph-Maria-Lutz-Schule in Pfaffenhofen a. d. Ilm

Schäden am Traufgesims und an den Putzen machten eine Instandsetung der Fassade der Joseph-Maria-Lutz-Schule in Pfaffenhofen a. d. Ilm notwendig. Nachdem unser Büro bereits einige Jahre vorher die Brandschutzertüchtigungen im Inneren der Schule und die Instandsetzung des historischen Treppenhauses betreut hatte, wurden wir gebeten, die Ursache für herabfallende Nägel aus dem Traufgesims zu erkunden und die Instandsetzungsarbeiten zu planen und überwachen.

Die Joseph-Maria-Lutz-Schule wurde in den Jahren 1897-1898 als Knabenschule gebaut. Entwurfszeichnungen und erste Fotos des fertiggestellten Baus zeigen eine weitaus aufwändigere Bauzier als heute: unter dem Traufgesims befand sich ein Konsolfries, der Uhrengiebel war mit drei Aufsätzen bekrönt, das geschwungene Geländer der Eingangstreppe besaß rechts und links jeweils einen eisernen Kandelaber. Der Garten vor der Schule war mit Rondellen und einer auf das Portal zuführenden Allee gestaltet.

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Rubens in Bewegung – Peter Paul Rubens und seine “Himmelfahrt Mariae”

Die Größe von Peter Paul Rubens’ Altarbild “Die Himmelfahrt Mariae” war schon mehrfach Anlass, über einen Transport intensiv nachzudenken.

Das Tafelgemälde “Die Himmelfahrt Mariae” von Peter Paul Rubens wurde zwischen 1616 und 1618 als Hochaltar für die Notre Dame de la Chapelle in Brüssel geschaffen. Von dort gelangte es 1711/12 durch Kauf in die Sammlung des Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz und seiner Ehefrau Anna Maria Luisa de‘Medici. Ein Großteil der Düsseldorfer Gemäldegalerie ging 1805 als Erbschaft an die Wittelsbacher und wurde nach München verbracht. Dort bildete sie den Grundstock für die Sammlung der Alten Pinakothek. Doch mit einer Tafelgröße von 429 x 284 cm war “Die Himmelfahrt Mariae” zu groß und zu schwer, um sie nach München transportieren zu können. Sie blieb in der kurfürstlichen Gemäldegalerie Düsseldorf, fand Eingang in die Sammlung der königlich preußischen Kunstakademie Düsseldorf und erhielt ihren Platz schließlich im Kunstpalast.

Während der Umbaumaßnahmen des Kunstmuseum am Ehrenhof von 1979 bis 1985 wurde das Tafelgemälde in die Kreuzherrenkirche ausgelagert, leider erlitt sie dabei einige Blessuren. Für einen internen Umbau des Kunstpalastes im Jahr 1998 sollte deshalb das Tafelgemälde nicht mehr außer Haus gebracht werden. Stattdessen wurde es abgehängt und auf Schwingungsdämpfern im Raum gelagert. Für die Bauphase wurde es eingehaust.

Nun steht dem Kunstpalast wieder eine große Baumaßnahme bevor, die den gesamten Sammlungsflügel und somit auch den sogenannten Rubenssaal betrifft. Der Umbau soll Ende 2020 beginnen und bis 2022 abgeschlossen werden.

Quo vadis, lieber Peter Paul Rubens?

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Das Kriegerdenkmal an der Spitalkirche in Pfaffenhofen a. d. Ilm

Das Kriegerdenkmal an der Pfaffenhofener Spitalkirche zeigt sich, rechtzeitig zu Allerheiligen und dem Volkstrauertag in neuem und zugleich altem Erscheinungsbild.

1960 wurde das vom Pfaffenhofener Künstler Michael Paul Weingartner gestaltete Denkmal eingeweiht. Als Arkardenumgang an die Süd- und Südwestseite der Kirche angelehnt, gegliedert mit massiven Pfeilern und Segmentbögen und im Fassadenton der Kirche gefasst, fügt es sich wie selbstververständlich an die Spitalkirche an. Auf den Steintafeln wird der Kriegsteilnehmer und Gefallenen der Franzosenkriege, des deutsch- französischen Krieges (1870/ 71), sowie beider Weltkriege gedacht. Neben den Soldaten sind auf den Tafeln auch die Namen von Zivilpersonen zu finden.

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Manufaktur Werksverkauf in Fürstenberg wiedereröffnet

Anfang des Sommers konnte ein weiterer Baustein der Porzellanmanufaktur in Fürstenberg den Besuchern und Kunden zurückgegeben werden. Der neu gestaltete Innenbereich der großzügigen Verkaufsfläche ist nun, mit an den Ostgiebel des Gebäudes verlegtem Eingang, optisch ansprechend und räumlich näher an das Schlossensemble angebunden.

Was vorher Stellflächen und leerstehende Schuppen waren, hat nun Platz für die fußläufige Verbindung zu Schlossmuseum, Gastronomie und Schlossterrassen gemacht. Die Materialwahl orientiert sich am bereits überarbeiteten Schlosshof, durch den Einsatz von eingefärbtem Asphalt wird auch der Barrierefreiheit Genüge geleistet.

Wir danken allen Mitwirkenden und wünschen unseren Partnern in Fürstenberg, dass dadurch die Lust der Besucher am hochwertigen Porzellan noch größer wird!

Foto 1, Foto 2, Foto 3, Foto 4

mehr über die Instandsetzung von Schloss Fürstenberg →

Website Manufaktur Werksverkauf

Mobiler Sekurant MS01

Der Mobile Sekurant wurde von der Büro Bergmann GmbH zunächst für die Leibniz Universität Hannover als Anschlageinrichtung für die Fensterputzarbeiten am Conti-Hochhaus entwickelt.

Fast 1 1/2 Jahre vergingen von der Idee bis zum realen Einsatz im Februar 2018.

Umfangreiche Tests waren erforderlich, um die Anforderungen nach DIN EN 795: 2012 zu erfüllen. Die Zertifizierung erfolgte durch die DGUV Test Prüf- und Zertifizierungsstelle Fachbereich Persönliche Schutzausrüstungen in 42781 Haan. Ausgestattet mit dem CE-Zeichen dürfen die Mobilen Sekuranten MS01 nun im Alltag beweisen, was die Entwickler sich erhofften: unkomplizierter Einsatz der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) ohne aufwändige Suche nach oft versteckt angebrachten Anschlagpunkten, einfache Handhabung von zusätzlicher Sicherheit, und nahezu uneingeschränkte Mobilität beim Reinigen der Fenster.

Der Mobile Sekurant ist eine Anschlageinrichtung DIN EN 795: 2012 Typ E.

Die Zertifizierung erfolgte gemäß der PSA VO (EU) 2016/425 durch die DGUV Test Prüf- und Zertifizierungsstelle Fachbereich Persönliche Schutzausrüstungen in 42781 Haan.

Der Mobile Sekurant MS01 ersetzt jeden fest mit dem Bauwerk verbundenen Sekuranten. Hierzu wird er, unter Beachtung der entsprechenden Sicherheitshinweise, dort aufgestellt wo er genutzt werden soll. Zusammen mit einer geeigneten persönlichen Schutzausrüstung gegen Absturz (z. B. Auffanggurt und Verbindungsmittel) gewährleistet der Mobile Sekurant MS01 einen zuverlässigen Schutz des Benutzers vor einem Absturz.

Der Mobile Sekurant MS01 darf ausschließlich zum Anschlagen von PSA gegen Absturz nach DIN 363, bestehend z. B. aus einem Auffanggurt (DIN EN 361) in Kombination mit einem Verbindungsmittel mit Falldämpfer (DIN EN 354/DIN EN 355) oder mitlaufendem Auffanggerät einschließlich beweglicher Führung (DIN EN 353-2) verwendet werden. Ein Verbindungsmittel oder ein mitlaufendes Auffanggerät einschließlich beweglicher Führung inklusive des Falldämpfers muss für den horizontalen Einsatz zugelassen und kantengeprüft sein.

Der mobile Sekurant MS01 ist nur zur Nutzung durch maximal 1 Person zugelassen, kann jedoch durch mehrere Personen nacheinander genutzt werden.

Der Mobile Sekurant MS01 besteht aus einem fahrbaren Gewicht mit einer fest verankerten und drehbaren Anschlagöse auf der Oberseite. Auf der Unterseite des Mobilen Sekuranten befindet sich eine Anti-Rutschmatte, die die Haftung auf dem Untergrund wesentlich verbessert. Zur Vermeidung von Schäden am Gebäude und dessen Ausstattung besitzt der Mobile Sekurant abgerundete Ecken und Kanten sowie ein umlaufendes Anfahrschutzprofil. Zum Transport des Mobilen Sekuranten wird ein handelsüblicher Hubwagen genutzt. Der Mobile Sekurant MS01 wird mit dem Hubwagen bis an die jeweilige Aufstellfläche transportiert. Für die Verwendung ist der Mobile Sekurant MS01 abzusenken und auf den Untergrund abzusetzen. Der Hubwagen ist zu entfernen und außerhalb des Arbeitsbereiches abzustellen.

Der Mobile Sekurant darf verwendet werden auf folgenden Untergründen:
– Teppichboden Nadelfilz
– Linoleum
– Kunststein
– Gummiboden
– PVC-Bodenplatten
– Keramische Beläge R9
– Parkett
– Estrich

Der Untergrund kann trocken oder nass sein. Der MS01 ist zugelassen zur Verwendung auf ebenen Flächen mit einem Neigungswinkel von bis zu 5° zur Horizontalen.

Die Gebrauchsfähigkeit des Mobilen Sekuranten MS01 ist für einen Temperaturbereich von -20°C bis +80°C ausgelegt.

Der Mobile Sekurant ist ca. 73 cm breit, ca. 83 cm lang, ca. 48 cm hoch und hat ein Gesamtgewicht von ca. 420 kg.

Als Rangier- und Aufstellfläche sollte eine Fläche von ca. 2,00 x 2,00 m vorgesehen werden.

Der Mobile Sekurant MS01 ist nahezu wartungsfrei, sollte je nach Bedarf aber mindestens jährlich überprüft werden.

Der Mobile Sekurant ist als Gebrauchsmuster Nr. 20 2017 107 798 eingetragen.

EU-Baumusterprüfbescheinigung: Download (pdf)

Konformitätserklärung: Download (pdf)

Aktuelle Gebrauchs- und Wartungsanleitung: Download (pdf)

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Mobiler Sekurant MS01 mit EU-Zertifizierung

Unser Mobiler Sekurant hat nun auch die Europäische Zertifizierung nach der PSA VO (EU) 2016/425.

Die ersten ausgelieferten Sekuranten bewähren sich bereits im Einsatz, wie die Fotos zeigen:

Bild 1
Einsatz des Mobilen Sekuranten im Conti-Hochhaus in Hannover
(Foto: Dr. Eckart Rüsch, Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege)

Bild 2
Einsatz des Mobilen Sekuranten beim Verladen einer Trafostation durch die Firma Betonbau
(Foto: Thomas Sachers, Betonbau GmbH & Co.KG)

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Veröffentlicht unter Mobiler Sekurant, Aktuelles, Verschiedenes